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In diesem Blog findet Ihr die jeweils aktuellsten Kundgaben, welche nach und nach in den Jahresordner übernommen werden, und sonstige Texte, Neuigkeiten und Mitteilungen.
Auf Grund von technischen Problemen starten wir den Blog ab Mai 2018 neu. Alle bisherigen Kundgaben und Texte können in den jeweiligen Ordnern unter "WORT" nachgelesen werden.


Donnerstag, 11. Oktober 2018 - 20:29 Uhr
Die leidige Zukunft

Also fragte dein Freund und Bruder, was da wohl die Zukunft bringen werde? - Das ist freilich wohl eine sehr eitle Frage. ...

Die Zeit ist und bleibt "Zeit", wie die Welt fortwährend "Welt" bleibt. Wer da bessere Zeiten und eine bessere Welt erwartet, der irrt sich sehr in seiner irdisch frommen Erwartung! Denn die Welt war allezeit arg und wird es auch sein bis ans Ende aller Zeit.

Daher kann auf der Welt für die Welt die Zeit nichts als nur Arges bringen! - Für den aber, der mit Mir ist und Ich mit ihm, dem wird weder die Welt noch ihre lose Zeit etwas anhaben können - wie euch alle schon die tausendfache Erfahrung hinreichend belehrt hat.

Es ist mit der Welt nahe also wie mit der Hölle. In ihr finden nur ihre Eigenen die Hölle, nicht aber auch Meine Engel, die zumeist sich daselbst befinden, um die argen Geister zu bessern oder zu strafen.

Aus dem geht aber für den Geistesverständigen leicht hervor, daß der Gute auf der Welt allzeit nur Gutes, wie der Schlechte allezeit nur Schlechtes zu erwarten hat.

Wer auf Meinen Wegen wandelt, der wird mit seinen Füßen an keinen Stein stoßen; will aber jemand nur ein wenig die Wege der Welt prüfen, der wird sicher schon beim ersten Tritte auf einen tüchtigen Stein stoßen. ...

Glaubet denn auch ihr noch an eine Vorbestimmung der Volksschicksale? - Sollte Ich etwa sagen und fest bestimmen, so und so wird es diesem oder jenem Volke ergehen!? - So Ich das täte, wäre da wohl Liebe in Mir und Geduld und Erbarmung? - Oder ist wohl Liebe im Richter, der da über einen Gesetzesübertreter den Stab bricht und dann zu ihm spricht: "Morgen mußt du sterben!"? Dasselbe wäre bei Mir ja um so mehr der allerliebloseste Fall, wenn Ich mit den sündigen Menschen der Welt also verfahren möchte, da Mir, als der ewigen Allmacht, doch ewig nie eine sonderheitliche Macht trotzen kann.

Sehet, auf der Welt, lasse Ich alles frei walten, was nur immer den Namen Mensch hat! Warum? Das wißt ihr ja schon lange....

Mag da geschehen, was da wolle, die Meinen werden allzeit sich unter Meinem allmächtigen Schutze befinden, sei es auf der Welt oder in der Hölle. Die Welt und ihre Schwester, die Hölle, aber wird stets das beleiben, was sie ist - bis zu ihrem Gerichte.

aus: Die leidige Zukunft, Himmelsgaben, Bd. 2, Kap. 295f

Donnerstag, 11. Oktober 2018 - 19:20 Uhr
Ich komme durch jeden Armen

Wer Mich in seinem Glauben bekennt und tut nach Meinem Worte, der nimmt Mich gestig auf, und Ich bin im Geiste bei ihm. - Wer aber aus Liebe zu Mir einen Bruder aufnimmt in Meinem Namen, der nimmt Mich in dem Bruder leibhaftig auf.
Der aufgenommene Bruder ist dann nicht mehr der, der er dem Äußeren nach zu sein scheint. Sondern der aufgenommene Bruder bin dann leibhaftig Ich Selbst in der Fülle Meiner Liebe, Gnade und Erbarmung. - In der Liebe bin Ich`s, weil dem Bruder Liebe erwiesen ward; in der Gnade bin Ich`s, weil der Bruder mit offenem Herzen Aufnahme fand; und in der Erbarmung bin Ich`s, weil da nicht nur ein, sondern mehrere Brüder, die es hungerte, eine barmherzige Aufnahme zur Sättigung ihres Leibes fanden.
...
Aber nicht nur in diesem einen Bruder kam und komme Ich, sondern auch durch jeden Armen, der die Flur deines Hauses betritt - und zwar nach dem Grade deiner Erbarmung!

aus Lorber, Jakob, Himmelsgaben Bd. 2, S. 297f., Vers 4-5 und 11

Mittwoch, 4. Juli 2018 - 12:40 Uhr
Der ruhige Spiegel

Betrachtet einen ganz ruhigen Wasserspiegel. Scheint die Sonne darein, so wird sie aus dem Wasserspiegel in derselben Majestät und Wahrheit widerstrahlen, wie ihr sie sehet am Himmel. Und ebenso gehört auch ein ruhiges, leidenschaftsfreies Gemüt dazu, damit das Ebenmaß Gottes im Geiste des Menschen so rein undwahr widerstrahle wie die Sonne aus einem ruhigsten Wasserspiegel.

Lorber-Kalender vom 25.06.2018, nach J. Lorber, Gr. Ev. Joh., Bd. 2, Kap. 148

Mittwoch, 4. Juli 2018 - 12:14 Uhr
Wenn der Geist erwacht

Im Frühjahr seines geistigen Lebens ...reinige ein jeder sein Herz von allem Weltlichen so viel wie möglich, damit er die Stürme und Gewitter des nachfolgenden Sommers mit Geistesstärke ertrage und, wie die Pflanzen und Bäume auf freiem Feld, siegreich aus dem Kampf hervorgehe - damit im Herbst nicht leere Blätter, sondern schön ausgereifte Früchte in Taten und Worten, würdig eines Kindes des göttlichen Vaters, das Endresultat sein mögen!

Lorber-Kalender vom 15.06.2018, nach G. Mayerhofer, Predigten, S. 50

Mittwoch, 4. Juli 2018 - 12:10 Uhr
Die Lebenssonne im Herzen der Menschen

Deine Seele folge nur allzeit dem lauteren Zuge des Herzens und fache darin eine rechte helle Flamme an, so wird es in der ganzen Seele bald hell werden und der Geist Gottes wird in ihr aufgehen wie eine Sonne, und in seinem Licht und in seiner Lebenswärme wird erst die Saat Gottes aufgehen und die Seele versehen mit den Früchten des Lebens für die Ewigkeit.

Lorber-Kalender vom 16.06.2018, nach: J. Lorber, Gr. Ev. Joh., Bd. 2, Kap. 144

Mittwoch, 4. Juli 2018 - 12:07 Uhr
Früchte des Lebens

Ein halbherziger Täter meines Wortes gleicht einem Gärtner, der seinen Garten mit lauter Weidenreisern besteckt, weil diese am leichtesten, fast ohne alle Mühe und weitere Gartenpflege aufgehen; aber niemand kann von ihnen genießbare Früchte sammeln. - Werdet rechte Gärtner! Wachset nicht auf wie Weidenbäume, deren Frucht der Wind verzehrt, sondern wie edle Reben am Weinstocke, so werdet ihr Künstler des Lebens werden, und Ich werde Mich ergötzen an den mannigfaltigsten, herrlichsten Produktionen des Lebens Meiner geliebten Kinder und Kinderchen!

Lorber-Kalender vom 18.06.2018, nach: Himmelsgaben, Bd. 2, S. 325f

Mittwoch, 4. Juli 2018 - 12:00 Uhr
Die Gaben des Geistes

Die Gaben des Geistes aus Gott an die Menschen sind, entsprechend ihrer inneren Eigentümlichkeit, verschieden. Diese Verschiedenheit ist da, damit die seligen Geister sich in alle Ewoigkeit gegenseitig dienen können nach dem Maße ihrer Liebe. Daher erhält der eine in der Vollendung seines inneren Lebens ie Gabe der Vorsehung, der andere die Gabe der Weisheit in Wort und Rede, ein anderer die Gabe der Erfindung und Schöpfung, der Stärke des Willens, der Kraft der Liebe, der Macht des Ernstes, der Geduld, der Erbarmung, der Macht er Demut und so fort. Im Notfall hat auch jeder Geist in sich alle Fähigkeiten vereint.

Lorber-Kalender vom 30.05.2018, nach: Gr. Ev. Joh., Bd. 7, Kap. 152

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