Was heißt, in Mir geborgen sein?

05.10.2009

Ja, Meine Kinder, in Mir geborgen sein, erlöst sein, heißt, ruhig und gelassen alles ertragen, womit ihr konfrontiert seid. Ob es um euch herum Chaos ist, ob die Welt tobt und schimpft, voller Angst und Furcht ist oder feiert und Spaß haben will: ihr seid an Meinem Herzen geborgen, wenn ihr in euer Herz geht, in dem Ich wohne und wenn ihr mit Mir Umgang habt, wie eine Braut mit ihrem Bräutigam. Ich hab's euch immer wieder gesagt, dass ihr euch nach Mir sehnt und ein hochzeitlich Kleid anlegt, dass ihr euch eben auf Mich ausrichtet, euer Leben mit Mir lebt, indem ihr Mich über alles liebt und Meine leichten Gebote haltet, euch von allem Schmutz und aller Sünde, die an euch hängt, reinigt und keine neuen Sünden auf euch ladet.

Und wenn ihr immer wieder strauchelt, dass ihr es dann Mir bringt, mit Mir im Dialog seid, um Vergebung bittet und Meine liebevollen Ermahnungen auch hört, sie euch zu Herzen nehmt und dann ernsthaft in Meine Ordnung kommen wollt, indem ihr Mir alles abgebt, es in die Liebe und Versöhnung bringt, was noch an alten Verletzungen an euch hängt und immer wieder aufs Neue, wenn ihr da gepiekt werdet, wo ihr Schwachpunkte habt, wo diese alten Verletzungen noch sind, dann euch immer wieder ärgert, in Erregungszustände fallt und dann auch je nach der seelischen Verletztheit, den Schmerzen der Seele, in die Schmerzen des Körpers fallt und die Fehler beim Anderen seht und nicht bei euch selbst, denn einen Großteil der Fehler, mit denen ihr immer wieder konfrontiert seid, auch bei den Anderen, habt ihr selbst. Erkennt es! Schaut auf Mich und nicht auf euch und nicht soviel auf eure Nächsten, auf die Geschwister.

Lernt es, euch mit Mir frei zu lieben, euch von Mir erlösen und heilen zu lassen. Übt dies immer wieder. Kommt vom eigenen Ich los, indem ihr für andere da seid, für eure Nächsten, vor allen Dingen in euren Familien, bei den Menschen, mit denen ihr am Meisten zu tun habt. Und wenn ihr darüber hinaus die Kraft habt, und Ich euch andere Menschen zuführe, dann fragt Mich immer wieder, was ihr diesen tun könnt und diese Menschen: "Was kann ich euch tun? Was wollt ihr?" Tut dies, damit ihr dann das tut, was deren Liebe entspricht und nicht, was ihr denkt, was denen gut täte. Oder auch, wenn ihr sie ermahnt, wenn ihr sie aus dem Eigenen ermahnt, dass ihr immer wieder lernt, Mich zu fragen, welche Hinweise gegeben werden können, die Anderen völlig frei sind, ob sie dies annehmen wollen oder nicht und wann diese Hinweise in ihnen weitergeführt werden. Sie müssen sie ja verarbeiten und sollen sich dann selbst an Mich wenden, dies lernen, Mein Wort in sich zu hören. Ja, noch einmal: beherzigt diese Meine Worte.

Führet das Wort, das oft genug noch mit eurem Eigenen vermischt ist, weder als Schwert noch als eigenes Liebesgesäusel, wo dann nicht genügend daraus gelernt wird und nicht ernsthaft an sich gearbeitet wird, also weder als Drohung und Angstmache noch als Schwärmerei, als Luftschlösser und Illusionen, an die man sich festhält, um nicht ernsthaft an sich arbeiten zu müssen und kreist immer um sich selbst, statt sich für die Anderen einzusetzen und Mich über alles zu lieben. Seid in diesem Brautgeist, in diesem hochzeitlichen Kleid, dass ihr nur bei Mir erwerben könnt und durch Mich und Meine Herrlichkeit in Ewigkeit.

Amen. Euer Vater Jesus. Amen.

Nachsatz:

Und die barmherzige Liebe, die ihr üben solltet, ist eben uneigennützig. Sie tut es aus Mir dann dem Nächsten, wie Ich es möchte, wie es das Gleichnis des "Barmherzigen Samariters" euch gelehrt hat.